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Kurzfilmwettbewerb „Mach mal halblang!“

Kurzfilmblock D

Veranstaltungsdatum

Fr. 4. Dezember

Veranstaltungsdatum

20:00 Uhr

Veranstaltungsdatum

Kino Lumière

Block-D-Lumiere

Filmemacher*innen aus ganz Europa haben ihre Werke bei unserem Wettbewerb eingereicht und wir haben die aus unserer Sicht 32 besten davon zu einem kurzweiligen Programm zusammengestellt.

Jeder Filmblock besteht aus acht ganz unterschiedlichen Spielfilmen, die jeweils maximal 15 Minuten lang sind.

Die Zuschauer*innen können sich auf eine emotionale Achterbahn freuen: Die Filme gehen sowohl auf die Tränendrüse wie auch auf das Zwerchfell. Kreative Animationen, künstlerische Schwarzweißfilme, große Geschichten in bunten Bildern – das volle Programm!

Direkt im Anschluss findet ein moderiertes Gespräch zwischen den anwesenden Filmemacher*innen und dem Publikum statt.

Und diese Filme zeigen wir hier und heute:

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Iktamuli

Von Anne-Christine Plate // 05:28 Min.

Der Film zeigt die Gedanken und Gefühle einer Mutter mit ihrem so genannten geistig behinderten Sohn. Während sie sich mit ihm durch den Alltag bewegt, kommen ihr ihre ambivalenten Gefühle, ihre Kämpfe, ihn so zu akzeptieren, wie er ist, in die Quere. Die Geschichte wird als assoziative Montage von Szenen erzählt, die den Gefühlen und Erfahrungen der Mutter folgen, während wir ihrem inneren Monolog zuhören.

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Savegame

Von Diana Kaiser // 04:36 Min.

Ein Teenager (Leon Seidel) träumt davon, seinen Lebensunterhalt mit Computerspielen während des Abendessens mit seinen Eltern (Marie Simone Bascoul-Steinbauer, Enno Kalisch) zu verdienen. Er verbringt so viel Zeit wie möglich in einer virtuellen Realität. Doch als plötzlich sein Akku leer ist, ohne dass er wieder aufgeladen werden kann, sieht sich der Jugendliche in eine harte Realität geworfen.

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Lichtgeflüster

Von Wiebke Becker // 07:22 Min.

Aylin, eine Schriftstellerin, steckt fest. Hannah wohnt in dem Haus auf der anderen Straßenseite. Eine schwere Krankheit fesselt sie in ihrem Zimmer. Aber hier hat sie sich ihre eigene Welt geschaffen. Hannah kontaktiert Aylin mit den Morsezeichen einer Taschenlampe und wird sogar zu ihrer Muse. Am Ende erreicht ihr Lichtgeflüster auch Hannahs Vater.

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Unter Menschen

Von Caren Wuhrer // 07:26 Min.

Edda und Egon stellten sich ihren neuen Schwiegersohn ganz anders vor. Vor allem weniger gestreift und pelzig. Bei der ersten Begegnung in einem Restaurant werden Tochter Oona und ihr zukünftiger Mann nicht nur mit Vorurteilen konfrontiert.

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Traces

Von Alex Volz // 12:10 Min.

Wir Menschen produzieren viel Müll. Das wissen wir. Und weil uns gut gefällt wie unsere Spuren wie von Zauberhand hinter uns verschwinden, denken wir uns viele tolle Gründe aus, warum das alles gut so ist. Aber unsere Hinterlassenschaften verschwinden nicht, wir entscheiden uns nur, sie nicht mehr zu sehen. Was, wenn unsere Spuren dort sichtbar blieben, wo sie entstehen? Wie würden unsere Ausreden dann für uns klingen?

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Meeting

Von Jannis Alexander Kiefer // 08:40 Min.

3 Minuten vor der Online-Sitzung: Der Begrüßungswitz ist gut durchdacht, die Flasche ist ordentlich in die Unterwäsche gesteckt, und die Internetverbindung ist erstklassig – was kann da schon schief gehen?

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Löwin

Von Alexander Conrads // 15:00 Min.

Die 11-jährige Leo muss sich mit ihrem depressiven Vater auseinandersetzen, während sie sich heimlich in ihre beste Freundin Isabell verliebt. Langsam begreift sie, dass sie es verdient, trotz der Krankheit ihres Vaters frei zu sein.

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Libero

Von Maximilian Bohl // 03:37 Min.

Am Anfang jeder Reise steht eine Hoffnung – meist die Hoffnung auf eine bessere Welt. Für einen Flüchtling wird diese Hoffnung nur selten Wirklichkeit. Diese Realität kann jedoch nicht ignoriert werden, wenn man über die Themen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland und Europa sprechen will. Das Musikvideo zum Song LIBERO schildert einen der vielen Aspekte dieser Welt: das mangelnde Einfühlungsvermögen der westlichen Welt in die Umstände einer Flucht, die Entbehrungen und die oft entwürdigenden Umstände des sogenannten Integrationsprozesses. Während die noch nasse Kleidung des Flüchtlings noch von den Ausstellungsstücken im Museum tropft, wird die Person, die sie trug, nicht gesehen.

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