Mary Shelley

Samstag 01.12. um 16.45 Uhr im Lumiere

GB 2017, 120 Min.
Englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Regie: Haifaa Al-Mansour
D.: Elle Fanning, Douglas Booth, Maisie Williams, Tom Sturridge

Sie ist jung, rebellisch und bereit, alle Zwänge und Konventionen ihrer Zeit zu überwinden: Das Schicksal führt die 16-jährige Mary 1814 mit dem berühmten Dichter Percy Shelley zusammen. Doch die Liebe des jungen Paares wird trotz aller Offenheit immer wieder auf die Probe gestellt. Als der Poet Lord Byron Mary Shelley zu einem literarischen Wettbewerb herausfordert, erfindet sie das wohl berühmteste literarische Geschöpf der Weltgeschichte: Frankensteins Monster.
MARY SHELLEY ist ein aufwändig inszeniertes Historiendrama und zugleich der erste im Westen gedrehte Film der saudi-arabischen Regisseurin Haifaa Al Mansour, die durch ihr meisterhaftes Debut "Das Mädchen Wadjda" bekannt wurde. In der Hauptrolle: Elle Fanning, eine der derzeit spannendsten und vielseitigsten Nachwuchsschauspielerinnen.

Das Mädchen, das lesen konnte / Le Semeur

Samstag 01.12. um 19.15 Uhr im Lumiere

Frankreich 2017, 99 Min.
Französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Regie: Marine Francen
D.: Pauline Burlet, Alban Lenoir, Géraldine Paihas

Nach der autobiografischen Erzählung der südfranzösischen Bäuerin Violette Ailhaud: 1851 lebt Violette in einem Bergdorf in den Pyrenäen. Sie ist das einzige Mädchen, das lesen kann. Plötzlich gerät das kleine Dorf in die Mühlsteine der großen Politik: Alle Männer des Ortes werden von Soldaten Napoleons III. verschleppt.
Mit vereinten Kräften gelingt es den Frauen, die Arbeiten des Jahreslaufs zu bewältigen. Trotz ihrer Sorge um die Männer sind die Frauen stolz auf ihre Unabhängigkeit. Nach einem Jahr des Wartens fassen Violette und ihre Freundinnen einen Entschluss: Wenn eines Tages ein Mann ins Dorf kommt, soll er für alle Frauen da sein, damit das Dorf weiter existieren kann.In wunderschönen, malerischen Bildern aus der wilden Bergwelt der Pyrenäen erzählt Regisseurin Martine Francen eine ganz und gar außergewöhnliche, aber authentische Geschichte. Beim Festival von San Sebastian gewann sie dafür den Preis für den besten Debütfilm.

Regisseurin Marine Francen ist zu Gast beim Festival.

So was von da

Samstag 01.12. um 22.15 Uhr im Lumiere

D 2018, 89 Min.
Regie: Jakob Lass
D.: Niklas Bruhn, Tinka Fürst, David Schütter, Bela B. Felsenheimer

Hamburg, St. Pauli, Silvester. Oskar betreibt einen angesagten Musikclub in einem leerstehenden Gebäude am Ende der Reeperbahn. Sein Leben war ein Fest. Doch jetzt sieht es aus, als ob edas Fest zu Ende wäre. Denn während in den Straßen von St. Pauli die Böller explodieren, laufen die Vorbereitungen für die große Abrissparty - der Club muss schließen. Oskar hat Schulden und keine Ahnung, was aus ihm werden soll. Zum Glück bleibt ihm kaum Zeit, darüber nachzudenken, denn ein Kiez-Ganove ist ihm auf den Fersen, sein bester Freund Rocky zerbricht am Ruhm, die lebenslustige Nina malt alles schwarz an, im Club geht's drunter und drüber, und dann sind da noch der tote Elvis, die Innensenatorin und - Mathilda, Mathilda, Mathilda.
SO WAS VON DA erzählt von der letzten Nacht eines Hamburger Musikclubs. Alles Fiktion. Außer die Party, die Party ist echt.