König Laurin

Samstag 03. und Sonntag 04.12. um 15.00 Uhr im Lumiere

D, Italien 2016, 92 Min., FSK: 0
Regie: Matthias Lang
D.: Florian Burgkart, Volker Michalowski, Rufus Beck, Katharina Stark

Theo ist ein bisschen zu klein geraten, er möchte aber groß und stark werden wie sein Vater König Dietrich. An dem 16-Jährigen schlackert jede Ritterrüstung und für seinen Vater König Dietrich ist der Thronfolger eine ständige Enttäuschung. Dietrich glaubt nämlich, dass man nur mit großer körperlicher Kraft ein guter König werden kann und übersieht dabei völlig, dass Theo ein cleverer Junge mit einem guten Herzen ist. König Dietrich hat vor Jahren die Zwerge aus dem Königreich verbannt, die für fruchtbaren Boden und prachtvolle Rosengärten sorgten.
Eines Tages verunglückt Theo in den Bergen und wird vom Zwergenkönig Laurin gerettet. So beginnt eine Freundschaft, die Theo begreifen lässt, dass im Königreich etwas schief läuft. Doch bis Theo mit Laurins Hilfe das Königreich retten kann, muss er noch einige Abenteuer bestehen

Memoria viva

Sonntag 04.12. um 11.00 Uhr im Lumiere

Spanien 2014, 120 Min.
Spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Regie: Antonio J. García de Quirós Rodríguez

Die spanische Confederación Nacional del Trabajo, die CNT, ist eine legendäre Gewerkschaft. Während des Spanischen Bür-gerkriegs war sie die Speerspitze gegen den faschistischen Putsch General Francos und gleichzeitig der Motor einer Sozialen Revolution, die zumindest für kurze Zeit zeigte, dass eine menschliche Gesellschaft möglich ist. Bereits in den Jahren zuvor erkämpfte sie Rechte, die in Zeiten des Neoliberalismus wieder utopisch scheinen. Und trotz Niederlage und Repression gibt es sie immer noch.
MEMORIA VIVA erzählt die über hundertjährige Geschichte dieser anarchosyndikalistischen Gewerkschaft aus der Sicht ihrer Protagonisten - einfachen Arbeitern und Arbeiterinnen. Mit ihnen erleben wir ihre Geschichte, ihre Kämpfe, ihre Hoffnungen und Erwartungen. Eine Reise in die Utopie derjenigen, die eine neue Welt in ihren Herzen tragen.

Paula

Sonntag 04.12. um 17.00 Uhr im Lumiere

D 2016, 123 Min.
Regie: Christian Schwochow
D.: Carla Juri, Albrecht Abraham Schuch, Roxane Duran

Worpswede, 1900. Die 24-jährige Paula Becker ist fest dazu entschlossen, einmal eine große Malerin zu werden. In einer Zeit, in der kaum jemand einer Frau ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben zutraut, wird das kein leichtes Unterfangen. Doch Paula macht unbeirrt weiter und zieht schließlich nach Worpswede. Das Dorf ist schon seit zehn Jahren als Künstlerkolonie berühmt. Sie lernt dort Otto Modersohn kennen und schon bei ihrer ersten Begegnung spüren die beiden eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die große Liebe.
Als sie heiraten, führen sie eine Ehe fernab von gängigen Mustern ihrer Zeit. Eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen. So wie die Gemälde der jungen Frau, die mutig nach dem Leben greift und die als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird. Gegen alle Widerstände lebt sie ihre Vision von künstlerischer Selbstverwirklichung und ihre romantische Vorstellung von Ehe und Liebe.
Mit PAULA erzählt Regisseur Christian Schwochow das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau.

Ich, Daniel Blake / I, Daniel Blake

Sonntag 04.12. um 19.30 Uhr im Lumiere

GB 2016, 104 Min.
Englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Regie: Ken Loach
D.: Dave Johns, Hayley Squires, Dylan McKiernan

Daniel Blake hat sein ganzes Leben lang seine Steuern bezahlt und sich anständig durchgeschlagen. Doch dann bringt ihn seine Gesundheit in die Bredouille, und Daniel ist plötzlich auf Sozialhilfe angewiesen. Der Staat will sie ihm nicht gewähren, weshalb er sich schon bald in einem Teufelskreis aus Anträgen, Bestimmungen und Zuständigkeiten befindet und nicht bemerkt, dass ihn die Situation gänzlich in die Knie zwingen könnte.
. Eines Tages trifft er auf die alleinerziehende Mutter Katie und freundet sich mit ihr und ihren Kindern an. Gemeinsam trotzen sie den Behörden und bekommen viel Solidarität von anderen Menschen. Die bürokratischen Hindernisse in einem Sozialstaat lassen sich nicht einfach so abschütteln, aber Daniel und Katie sind fest entschlossen, nicht aufzugeben.
In seinem berührendem Film gibt Ken Loach mit großer Leidenschaft und einer kleinen Prise Humor der wachsenden kollektiven Wut gegen die Gleichgültigkeit des Systems eine Stimme. Er erhielt die Goldene Palme für den besten Film in Cannes 2016.